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Morgens gegen 10 Uhr trafen sich etwa 90 Helfer in unserem Schulgarten – nicht nur um diesen wieder auf Vordermann zu bringen, sondern auch um eine Trockenmauer zu bauen. |
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Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Schröder wartete nun jeder auf den Startschuss. |
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Wie das in einer Schule so üblich ist, holten sich alle eine Aufgabenkarte und legten dann sofort los. |
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| Auch die nicht so attraktiven Jobs wie Rasenkanten abstechen oder total verwucherte Beete zu entkrauten wurden mit Elan angepackt. |
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Mit Begeisterung waren auch die Kinder dabei und halfen an vielen Ecken. |
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Doch je heißer es wurde – und es wurde sehr heiß – bröckelte der Tatendrang der Kleineren und sie flüchteten in die Kühle der Cafeteria zu Frau Doll, die sich besondere Aktivitäten für sie überlegt hatte. |
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Nicht schlecht staunten unsere Kinder, als sie den großen Radlader im Schulgarten sahen. Damit wurden die schweren Feldsteine bewegt, die für die Trockenmauer gebraucht wurden. |
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Große Brocken, Steine und Lochsteine und ein Insektenhaus, das der Förderverein gestiftet hatte, wurden mit einer Lehm-Sand-Mischung zu einer Mauer aufgeschichtet. |
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Auch unsere lehmverschmierte Flechtwand „aus der Steinzeit“, die schon seit einiger Zeit einer historischen Ruine glich, stand an diesem Morgen ganz oben auf der Liste.
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So mussten zunächst die Reste entfernt werden, um Platz für eine neue Flechtwand als Sichtschutz für die Biotonnen zu schaffen. |
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Aus Haselsträuchern, die vor Tagen schon geschnitten worden waren, entstand unter der Leitung von Frau Thomaßen im Schutz eines gar nicht steinzeitlichen Pavillons innerhalb kurzer Zeit eine neue Flechtwand.
Eine weitere Reparatur musste an unserer Kräuterspirale vorgenommen werden. |
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| Die Kräuter fühlten sich offensichtlich dort so wohl, dass einige mittlerweile ein wenig gestoppt werden mussten. Außerdem fing es auch hier wie an der Flechtwand an einigen Stellen an zu bröckeln. Sie wurde repariert, einige Pflanzen gestutzt und der kleine Teich gesäubert und mit Wasser gefüllt. |
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Am Mittag stand die Spirale wieder in alter Pracht inmitten des Schulgartens. |
| Schon nach kurzer Zeit konnte man eine neue Hutmode bewundern. |
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| Kinder hatten Papierhüte gefertigt und mit bunten Bändern dekoriert. |
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Mit selbstgebastelten Wurfsäckchen wurde auf dem Rasen ein neues Spiel improvisiert. |
Wer von den Kindern eine Nisthilfe für Insekten bauen wollte, traf sich an einem Schattenplatz mit Frau Mehrkens. Dazu mussten Blechdosen mit sehr viel Trockenmaterial gefüllt werden. Einige wurden dann sofort an Ort und Stelle in die Bäume gehängt. |
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Inzwischen hatten viele fleißige Hände alle Beete „schier gemacht“, so dass mit dem Mulchen begonnen werden konnte. Auch der restliche Kompost wurde verteilt. |
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| Einige Kinder der 2. Klassen säuberten ihr Bohnenbeet und legten noch Bohnen nach. |
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Um die Mittagszeit zog dann ein leckerer Duft durch den Garten. Die ersten müden und durstigen Mütter und Väter trafen sich am Stehtisch zu einem kühlen Wasser … |
| …und sahen mit Vorfreude auf die Würstchen, die langsam Farbe bekamen. |
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Nach getaner Arbeit durften sich nun alle Helfer vom Förderverein verwöhnen lassen. |
| Wir saßen beim Essen gemeinsam an den langen Tischen, klönten noch ein wenig und packten dann langsam seine Geräte zusammen. |
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| Fröhlich verabschiedete man sich in das wohlverdiente Wochenende – nicht ohne noch einmal allen Eltern und Kindern für die Hilfe zu danken – insbesondere Frau Mehrkens, die die ganze Planung übernommen hatte, Herrn Augustin für seine große Hilfe beim Bau der Trockenmauer, Frau Thomaßen, die federführend beim Bau der Flechtwand war und natürlich dem Förderverein, der wieder einmal für unser leibliches Wohl gesorgt hatte. |
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Allen nochmals herzlichen Dank! Es war wieder einmal ein Erlebnis und hat sehr viel Spaß gemacht! |